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Vernetzungstreffen der Moselakteur:innen: Gemeinsame Vermarktung der Moselregion als „Workation“- Destination

© VG Chochem A

Auf gemeinsame Initiative der LAG Mosel, der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich und der Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Cochem fand am 08.05.2023 ein erstes Vernetzungstreffen von verschiedenen Moselakteur:innen im Coworking Space MoselWerk Ediger-Eller statt. An diesem ersten Treffen haben vier kommunale Coworking Space Betreiber:innen entlang der Mosel von Müden über Ediger-Eller und Minheim bis Wasserbilligerbrück teilgenommen. Hinzu kamen Vertreter:innen des transnationalen LEADER Kooperationsprojektes „Rural Coworking Spaces“ der LEADER-Regionen Mosel, Mëllerdall, Miselerland (Lux) und Moselfranken als Fördergeber der Veranstaltung. „Regionalentwicklung braucht Akteur:innen, die über ihren Verantwortungsbereich hinaus denken und handeln“, davon ist Bürgermeister Wolfgang Lambertz überzeugt und forciert die Idee der gemeinsamen moselweiten Vermarktung und die überregionale Zusammenarbeit der Kommunen. „Da in unserer Verbandsgemeinde gleich zwei Dorf-Büros von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz unterstützt werden, ist es uns ein besonderes Anliegen diese Modellprojekte der gesamten Moselregion verständlich und zugänglich zu machen“, so Lambertz.

Das Vernetzungstreffen auf Arbeitsebene wurde von der Coworkland Genossenschaft als Berater für Menschen, die einen CoWorking-Space im ländlichen Raum gründen und basierend auf den CoWorking-Werten betreiben, moderiert und begleitet. Auf der Agenda standen zahlreiche Diskussionspunkte von Mindestanforderungen an Coworking Spaces über Tarife, Logo, mögliche Schließ- und Buchungssysteme bis hin zu einer gemeinsamen Marketingstrategie. Ziel ist es, den ersten Grundstein zu legen, die Mosel zukünftig als Urlaubs- und Arbeitsort wahrzunehmen. „Ich persönlich liebe es an der Mosel zu leben und zu arbeiten. Beruflich ist es mein Ziel, meine Heimat nicht nur als Urlaubs- sondern auch als Lebens- und Arbeitsort wahrnehmbar zu machen. Viele gut ausgebildete junge Menschen verlassen die Region auf Grund der Arbeit oder pendeln weite Strecken. Die Dorf-Büros sind für mich die große Chance, Einheimischen, Rückkehrer:innen und dem Hauptwirtschaftszweig Tourismus Zukunftsperspektiven zu schaffen. Nach dem Motto „Gemeinsam ist man stark“ engagiere ich mich für überregionale Netzwerke und gemeinsame Vermarktungsmöglichkeiten über die Grenzen der Verbandsgemeinde Cochem hinweg. Denn das Thema braucht viele Multiplikator:innen, um sein Potenzial entfalten zu können“, betont die Wirtschaftsförderin der Verbandsgemeinde Cochem, Anja Weber.

Die vorhandene touristische Infrastruktur wird mit Coworking Spaces optimal ergänzt und soll neue touristische Zielgruppen anlocken. Nicht nur digitale Nomad:innen und Soloselbstständige wissen die Vorteile eines Tapetenwechsels in der Arbeitswelt zu schätzen, auch Firmen versuchen Produktivität und Mitarbeiterbindung über Events zu erreichen. Hier sehen die Initiator:innen und Teilnehmer:innen Chancen für die heimische Wirtschaft: Arbeitsurlaub ermöglicht eine längere Aufenthaltsdauer als bei typischen Ferientourist:innen, Saisonverlängerung, Kaufkraft und Kundenbindung. So können interessierte Ferienwohnungs- und Gästezimmer- oder Hotelbetreiber:innen, Winzer:innen, Gastronom:innen und Veranstalter:innen ihr eigenes Angebot gerne um das Angebot der Coworking Spaces erweitern.

Informationen erhalten Sie bei der Wirtschaftsförderin der Verbandsgemeinde Cochem, Anja Weber
Tel: 02671/608-413
Mail: wifo@vgcochem.de

Bild © VG Cochem